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Ende April könnten die Covid-Impfungen in Havanna starten

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Der Kuba-Brief Nr. 16 mit Covid-News, Smartphone als Geldbörse, Bootsflüchtlingen und einer Perspektive für Cubas Fußball

Von Andreas Knobloch, Havanna

Als Audio-Version:

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kuba-Interessierte,

auch der mittlerweile 16. Kuba-Brief bleibt – zumindest in Teilen – weiter ein Corona-Update.
In diesen Tagen gaben die kubanischen Behörden bekannt, dass auf der Insel fünf Varianten und sechs Mutationen des SARS-CoV-2-Virus zirkulierten, darunter die hochansteckende britische und südafrikanische Virusmutation. Ob damit die andauernd hohen Infektionszahlen auf Kuba zu erklären sind, ließen die Behörden offen.
In den ersten Apriltagen wurden im Schnitt mehr als 1.000 Infektionen täglich gemeldet – Höchstwerte seit Pandemiebeginn -, ein großer Teil davon in der kubanischen Hauptstadt. Insgesamt verzeichnet Kuba 87.385 Infektionsfälle; 467 Menschen starben bislang an den Folgen einer COVID-19-Erkrankung (Stand 12. April), darunter erstmals auch ein Kleinkind.
Von den konstant hohen Fallzahlen alarmiert, kündigte Kuba Präsident Miguel Díaz-Canel am 6. April per Twitter neue, „drastischere Maßnahmen“ an. Die geringe Risikowahrnehmung stelle die größte Gefahr dar, so der Staatschef. Konkrete Taten folgten der Ankündigung bislang jedoch nicht. Auch auf der Insel ist eine zunehmende Corona-Müdigkeit zu spüren; hinzu kommt die prekäre wirtschaftliche Lage.
Linderung verspricht die anlaufende Impfkampagne. Ab Ende April soll im Rahmen einer „erweiterten Bevölkerungsintervention“ in Havanna großflächig geimpft werden. Derweil hat der Schweizer Baukonzern LafargeHolcim im Helms-Burton-Verfahren in den USA sich mit den Kläger*innen auf eine Mediation verständigt, die Zahl kubanischer Bootsflüchtlinge nimmt wieder zu, der kubanische Fußballverband geht einen historischen Öffnungsschritt und ETECSA will das Handyguthaben zu einer mobilen Geldbörse machen. Auch das von der Pandemie in den Hintergrund gedrängte Problem des Klimawandels bleibt für Kuba und die Karibik akut. Darüber und zu einigen anderen Themen lesen Sie in diesem Kuba-Brief.

In diesem Sinne viel Spaß beim Lesen dieses Kuba-Briefes. Wie gehabt freue ich mich über Rückmeldungen, Anregungen und Kritik.
Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!
Andreas Knobloch

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Den Rest des Kuba-Briefs finden Sie hier: Weiterlesen!
Dort finden Sie folgende Themen:

  1. Ende März hat Kuba begonnen, sein Gesundheitspersonal und andere im Gesundheitsbereich tätige Personen mit seinem selbst entwickelten Impfstoff Soberana 02 zu immunisieren.
  2. Im Rechtsstreit in den USA wegen der Beteiligung an einem Zementwerk auf verstaatlichtem Grundbesitz auf Kuba haben der Schweizer Baustoffkonzern LafargeHolcim und die US-Kläger einer privaten Mediation zugestimmt.
  3. Die Zahl der kubanischen Bootsflüchtlinge nimmt wieder zu. Nach einer Bootskatastrophe gibt es Schuldzuweisungen aus Havanna Richtung Washington.
  4. Der frühere deutsche Junioren-Nationalspieler Onel Hernández bestritt sein erstes Länderspiel im Trikot der kubanischen Nationalmannschaft und erzielte dabei seinen ersten Treffer.
  5. Als Karibikinsel ist Kuba stark vom Klimawandel betroffen: Anstieg des Meeresspiegels, Erosion der Küsten, Dürren, Temperaturanstieg und gefährliche Wirbelstürme.
  6. Kubas staatlicher Telefonanbieter ETECSA hat die Ausweitung von Zahlungsoptionen mit Telefonguthaben angekündigt. Das Handysaldo soll künftig verstärkt als mobile Geldbörse („monedero móvil“) eingesetzt werden können.
  7. Arbeiter*innen auf eigene Rechnung können staatliche Objekte für ihre Geschäftstätigkeiten anmieten.
  8. Die Fluggesellschaft Condor setzt ihre Kuba-Flüge zeitweise aus. Sie reagiert damit auf die Einstufung von Kuba als Risikogebiet durch das Robert-Koch-Institut.

Zum Weiterlesen finden Sie hier die einzelnen Artikel.

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