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Letztes Update: 16. Mai 2021

Der Kuba-Brief Nr. 17 mit Covid-News, Führungswechsel in Havanna, der weiterhin schlechten Beziehung zu den USA und der Wirtschaftssituation (u.a. Änderungen bei der Schlachtung von Rindern!)

Von Andreas Knobloch, Havanna

Als automatische Audio-Version:

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kuba-Interessierte,

zur Abwechslung startet dieser Kuba-Brief mit einer guten Nachricht: Im August sollen laut den kubanischen Gesundheitsbehörden 70 Prozent der Bevölkerung der Insel gegen Covid-19 geimpft sein.
Ein Hoffnungsschimmer in einer ansonsten weiterhin tristen Lage – sowohl wirtschaftlich als auch pandemisch. Der Monat April schloss mit den schlechtesten Indikatoren für bestätigte Corona-Infektionen als auch verstorbene Personen seit Pandemiebeginn. Insgesamt 31.346 Menschen infizierten sich im vergangenen Monat mit dem SARS-CoV2-Virus; 229 Menschen starben an einer Covid-19-Erkrankung – gegenüber 25.686 und 101 im Monat März, dem bisherigen Spitzenmonat. Vor allem in Havanna sind die Zahlen weiterhin besorgniserregend hoch (siehe Grafiken). Vor allem gibt es immer mehr symptomatische Fälle und schwere Krankheitsverläufe.

Zumindest kurzfristig ist keine Entspannung in Sicht. Die Prognosen kubanischer Wissenschaftler*innen für die Pandemientwicklung auf der Insel bleiben ungünstig. So rechnet Raúl Guinovart Díaz, Dekan der Fakultät für Mathematik und Informatik an der Universität von Havanna, mit weiterhin hohen oder sogar steigenden Infektionszahlen in den kommenden Wochen.
Immerhin startet in diesen Tagen die Immunisierung der Bevölkerung – zunächst der Risikogruppen; ab Juni dann weiter Teile der Bevölkerung. So der Plan.
Inwieweit die Schweiz Anteil an der anlaufenden Impfkampagne auf Kuba hat, darum geht es unter anderem in diesem Kuba-Brief. Wir schauen auf den Parteitag zurück und die schwierige Versorgungslage, die in den leeren Geschäften und langen Warteschlangen allenthalben ihren sichtbaren Ausdruck finden. Aber es kommen auch wieder bessere Zeiten.

In diesem Sinne viel Spaß beim Lesen dieses – diesmal etwas kürzeren – Kuba-Briefes. Wie gehabt freue ich mich über Rückmeldungen, Anregungen und Kritik.
Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!
Andreas Knobloch

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Den Rest des Kuba-Briefs finden Sie hier: Weiterlesen!

  1. Kuba startet seine Impfkampagne mit Unterstützung der Schweiz.
  2. Erstmals seit 1965 wird die Kommunistische Partei Kubas (PCC) nicht mehr von einem Castro geführt.
  3. Der Wirtschaftswissenschaftler und Kubaexperte Carmelo Mesa-Lago von der University of Pittsburgh vermisst die Umsetzung der tiefgreifenden Strukturreformen in der Ära Raúl Castro.
  4. Die langen Warteschlangen sind in der Corona-Pandemie in gewisser Weise zum Sinnbild für die akute Wirtschafts- und Versorgungskrise geworden.
  5. Kuba lockert das Verbot der Schlachtung von Rindern, des Verkaufs von Rindfleisch und von Milchprodukten.
  6. In absehbarer Zeit wird es keinen Dialog mit Kuba geben, so die US-Regierung.
  7. Weitere Themen und Termine

Zum Weiterlesen finden Sie hier die einzelnen Artikel.

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