Yara3D-Kinos bieten nur Pseudokultur

Offensichtlich geht die Geschwindigkeit der Öffnung, vielleicht sogar die Öffnung der Wirtschaft generell, manchem in der kubansichen Regierung zu weit. Als letztes in einer Reihe von Maßnahmen werden jetzt auch die überaus beliebten 3D-Kinos und Videospielsäle geschlossen. In den Augen des Apparats bieten die Kinos nur Pseudokultur, und brächten die Revolution nicht weiter. Dies sei jedoch nur möglich in einem Umfeld von „Ordnung, Disziplin und Gehorsam“.

Kuba-Experte Richard Feinberg von der Brookings Institution bewertet die Maßnahmen als Zeichen für einen Machtkampf in der kubanischen Führung.

Maßnahme zeigt Konflikt in der Regierung

Schon länger wird vermutet, dass Teilen des Apparats die wirtschaftliche Öffnung nicht zusagt, teils aus Angst vor Machtverlust, teils aus Angst vor dem Ende des Sozialismus.

Sehr schade, wir hatten gerade in unserem Entrepreneurship-Kurs an der Universidad de La Habana noch ein Geschäftskonzept für ein 3D-Kino. Das wird nun nix mehr…

Euch einen schönen Start in die Woche,
Dietmar