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Letztes Update: 6. September 2022

Themen heute: Investitionen in bisher beschränkte Bereiche werden erlaubt, Geldwechseln soll weg von der Straße und die Energiekrise mit Stromabschaltungen bleibt.

Von Andreas Knobloch, Havanna.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kuba-Interessierte,

Wirtschafts- und Versorgungskrise, Coronapandemie, US-Sanktionen, Straßenproteste, Inflation, Saratoga-Explosion, Massenexodus, Energiekrise und Stromabschaltungen, nun der tagelange Großbrand in einem Öltanklager in Matanzas – gefühlt startet der Kuba-Brief seit nunmehr 30 Ausgaben immer mit Hiobsbotschaften. Und auch dieses Mal fällt es wirklich schwer, irgendeine mutmachende Nachricht an den Anfang zu stellen. Dabei ist viel losgewesen in den vergangenen Wochen: Die Regierung weitet die Möglichkeiten ausländischer Investitionen im Einzel- und Großhandel stark aus – ein zunächst einmal positiver Schritt, jedoch mit einigen Abers… Dazu gleich im ersten Beitrag. Seit einigen Tagen verkauft der kubanische Staat nun auch wieder Devisen an die Bevölkerung, wenn auch in begrenztem Umfang. Die Maßnahme dürfte vor allem Kubareisende zugute kommen, die nun wieder legale Möglichkeiten zum Geldumtausch zu einem realistischen Kurs erhalten und nicht mehr darauf angewiesen sind, „auf der Straße“ zu wechseln. Allerdings steigt der „Straßenkurs“ seit der angekündigten Rückkehr des staatlichen Devisenmarktes unaufhörlich – wie von den von mir interviewten Ökonomen prognostiziert. Der Preisauftrieb auf der Insel geht also weiter.

Aber es gibt auf hoffnungsfrohe Nachrichten – auch wenn sie nur mittelbar mit Kuba zusammenhängen. Die kolumbianische Regierung und die Nationale Befreiungsarmee (ELN) haben vereinbart, ihre vor vier Jahren unterbrochenen Friedensgespräche in Havanna wieder aufzunehmen.

Diese und und weitere Themen finden Sie in diesem Kuba-Brief. Ich hoffe, es ist etwas für Sie Interessantes dabei. Viel Vergnügen bei der Lektüre. Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund! Wie immer freue ich mich über Rückmeldungen, Anregungen und Kritik.

Andreas Knobloch, Havanna

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Den Rest des Kuba-Briefs finden Sie hier: Weiterlesen!
Unter anderem mit folgenden Themen:

1. Kuba setzt auf ausländische Investitionen zur Reaktivierung des Handels

2. Kuba kehrt zu mehreren Wechselkursen zurück.

3. Großbrand verschärft Kubas Energiekrise.

4. Maßnahmenpaket zur Bewältigung der Wirtschaftskrise.

5. Friedensgespräche zwischen Kolumbien und der ELN vor Wiederaufnahme.

6. Interview mit Rolando Ernesto Tapanes Oviendo,

Weiterhin folgende Kurznachrichten:

  • Planmäßige Stromabschaltungen in Havanna.
  • Kuba will mehr Strom von türkischen Kraftwerksschiffen beziehen.
  • Elektronische Zahlungen und Geldautomaten in Kuba funktionieren nun mit dem neuen Wechselkurs.
  • Pemex bietet Kuba Unterstützung beim Wiederaufbau des abgebrannten Öldepots in Matanzas an.
  • Kuba und Mexiko schließen mehrere Abkommen.
  • Die mexikanische Fluggesellschaft Aeromexico nimmt nach drei Jahren Unterbrechung den Flugverkehr nach Kuba wieder auf
  • In der ersten Hälfte dieses Jahres hat Kuba neun Geschäfte mit ausländischem Kapital in Höhe von rund 20 Millionen US-Dollar genehmigt.
  • Großinvestition in der Landwirtschaft in der Endphase.
  • Italien hat 497 kubanische Ärzte eingestellt
  • Derweil sind die ersten kubanischen Ärzte in Mexiko eingetroffen
  • Der staatliche kubanische Telefonanbieter ETECSA hat einen neuen unbegrenzten Internetanschluss eingeführt.
  • Erster Affenpockenpatient in Kuba verstorben.

Zum Weiterlesen finden Sie hier die einzelnen Artikel.

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