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Melia Las Dunas – selbst in der Mensa habe ich besser gegessen…

Die besten Bewertungen, zumindest für Cayo Santa Maria. Aber leider Trauma statt Traumurlaub!

Nun haben wir es wirklich mal gewagt und uns in den Touristenrummel gestürzt, konkret: 3 Tage in die Cayos war unser Ziel. Wir wussten natürlich, was das für Cuba heißt: du musst einen Stern abziehen, um die wahre Qualität der Hotels zu ermitteln, also 5 Sterne ist eigentlich 4 Sterne etc. Aber was das in der Realität heißt, war uns einfach nicht klar. Von wegen nur einen Stern abziehen, ich habe noch nie in meinen Leben so schlecht gegessen – und das für diesen Preis!

Was sind eure Erfahrungen, habt ihr auch schon mal solche Entäuschungen erlebt? Schreibt einfach einen Kommentar!

Vorwarnung

Mein Artikel heute ist nicht nur ein Bericht über die Erfahrungen unseres Ausflugs, sondern teilweise auch ein Live-Bericht, denn diesen Artikel habe ich in der ersten Fassung im Bus auf dem Weg nach Havanna geschrieben, Bus mit Verspätung, frustriert und genervt. Bitte verzeiht mir also die Ausfälle, die ich möglicherweise im Artikel habe (dies ist die redigierte Version, da wir inzwischen wieder in Berlin sind – der Abstand half auch, die Formulierungen des Artikel etwas zu entschärfen… 😉

Melia Las Dunas – 4-Sterne-Bewertung bei TripAdvisor

Es war uns beim Buchen klar, dass es in Cuba etwas schwerer ist, ein gutes Hotel zu finden. Also haben wir mal bei TripAdvisor die Rankings angeschaut um zu sehen, welches Hotel denn die besten Bewertungen hat. Da wir Ende September, also zur totalen Off-Season gereist sind, waren die Preise selbst für 5*-Hotels erträglich. Das Melia Las Dunas ist den Bewertungen nach eines der besten Hotels in den Cayos, zumindest in Santa Maria, wo wir aus Trinidad leicht hinreisen konnten.

Um euch auf das Hotel einzustimmen

Was wir nicht gemacht hatten, war, die schlechten Bewertungen auch zu lesen. So wird das Hotel bei TripAdvisor rezensiert, da bekommt ihr dann gleich einen ersten Eindruck:

  • „3-4 Tage sind dann schon recht lang.“
  • „Schlecht geführt, lebt von den Invest der Vergangenheit…“
  • „Sehr schöne Anlage, Qualität des Essens bei dem Preis leider nicht entsprechend.“
  • „Traurig…. für eine so bekannte Hotelgruppe.“
  • „Wir persönlich würde das Hotel nicht wieder buchen und ein anderes aussuchen.“

Auch sehr schön, die Antwort des Hotels auf TripAdvisor: „Wir hoffen, in naher Zukunft eine weitere Gelegenheit zu haben, Ihren Urlaub unvergesslich zu machen. Wenn Sie zurückkehren möchten, zögern Sie bitte nicht, uns dies mitzuteilen.“
Ich glaube, alle Rezensenten teilen eine Sache: unvergesslich war der Urlaub auf jeden Fall 😀 Aber deshalb nochmal zurückzukehren???

Wie sah es im Hotel aus?

Tendenziell früher besser, wenn man sich die alten Rezensionen ansieht. Je älter ein Hotel wird, desto schlechter sieht es halt aus. Die Anlage ist groß, es gibt sogar einen Shuttleservice zu den entlegenen Häusern. Insgesamt kommt das Hotel auf vielleicht 1.000 Zimmer.

Die Zimmer, eigentlich ganz schön

Klimanalage beim Eintreten

Die Zimmer sind groß und geräumig, meistens sauber – unseres zumindest. Tierchen gibt es nicht, da das Zimmer immer (wir hatten spontan ein Zimmer gebucht) auf 5 Grad hinuntergekühlt ist, das hält keine Kakerlake aus. Für das Klima natürlich brutal, permanent die Klimaanlage an…

Leider sind die Zimmer aber schon etwas heruntergekommen, es ist halt lange nichts mehr gemacht worden, aber sonst ganz schön. Man kann abends auf dem Balkon sitzen und ein Bierchen trinken, dass meistens tagsüber nachgefüllt wird (dafür hatten wir dann auch Trinkgeld, wir mussten ja den Nachschub sicherstellen) 😉

Freundlichkeit und Service

Abgesehen davon, dass man uns manchmal nicht bedient hat, haben wir gute Erfahrungen gemacht, freundliche Kellner, Köche, Rezeptionsmitarbeiter und Zimmermädchen. In manchen Rezensionen tauchen andere Meinungen auf, aber wir waren ja auch in der Nebensaison da. Bei 1.000 Zimmern, die das Ressort hat, kann es sicher auch Stresssituationen für die Mitarbeiter geben, das würde ich dann durchaus verstehen.

Das Essen: unglaublich schlecht!

Es gibt nur zwei Möglichkeiten, essen zu gehen, entweder à la carte oder in eine Art Speisesaal (die Cayos sind geschlossen, also keine Restaurants drumherum!) Die à la carte-Restaurants sind besser als der Speisesaal, wobei sie nicht annähernd mit anderen Restaurants in Cuba mithalten können, sogar staatlichen. Das Niveau bewegt sich noch unter dem Level von staatlichen Restaurants wie La Roca in Havanna (kurze Anmerkung: im La Roca sind schon Leute an Cholera gestorben, kein Witz!) und man kann auch schon mal Küchenschaben vorbeilaufen sehen.

Die Restaurants müssen vorher reserviert werden, auch wenn sie leer aussehen – kennen wir ja aus der DDR: wahrscheinlich gibt es nicht genug Besteck. Das Reservieren ist in der Nebensaison kein Problem. In der Hauptsaison scheint das Reservieren schwer, es wurde auch von einer Lateinamerikanerin berichtet, die überhaupt keine Reservierungen bekommen hat – die gingen alle an Kanadier und Amis. Vielleicht lag es aber auch daran, weil sie kein Trinkgeld für eine selbstverständliche Leistung zahlen wollte? Sie dazu den Abschnitt über Trinkgeld weiter unten.

Der Speisesaal ist eher eine Kantine, groß, ungemütlich, laut, teilweise unterkühlt, teilweise nach Fett stinkend. Wir wurden manchmal bedient, wenn wir am Tisch saßen, manchmal nicht – man sah uns wohl schon an, dass wir kein Trinkgeld geben würden.

Das Niveau das Essens war so niedrig, dass ich sagen muss: in keiner Mensa, in keiner Jugendherberge habe ich so schlecht gegessen. Verkochte Speisen, ausgetrocknet, geschmacklos, kaum Auswahl und zum Trinken gab es Leitungswasser – in Cuba!!! Die Auswahl war unterirdisch, z.B. zum Frühstück eine, manchmal zwei Sorten Käse, die ohne Kühlung vor sich hinschmolzen. Saft gab es nur in Form eines Orangen-Pulvers! Das schlimmste am Frühstück war der Kaffee. Wer von euch kennt diesen zweimal gebrühten Kaffee, also wenn der Filter zum zweiten Mal benutzt wird? Ich dachte erst, das wäre Tee, von der Farbe her. Aber der Geschmack war eindeutig: das war voraussichtlich der Kaffeesatz von der Bar, wiederverwertet für den morgendlichen Kaffee.

Und hier noch ein Zitat aus dem Internet und so ähnlich haben wir das auch gesehen:

  • „Nachdem sich im offenen Restaurant die Vögel am Buffet bedient hatten, wurde das Essen durchgerührt und weiter angeboten.“

Gleich nach dem Mittagessen haben wir deshalb mit Rum angefangen und es hat wirklich funktioniert, keine der Keime hat uns zugesetzt!!!

Gab es auch gute Seiten? Ja, und die will ich auch nicht verschweigen!

Und da ich gerade über den Rum rede, gerechterweise muss man sagen: es gab auch gute Seiten, die das Hotel wirklich ausgezeichnet haben!

Ein wunderschöner Strand

Da war zum einen der Strand. Wunderschön, weiß, weich, lang und in der Nebensaison auch sehr leer. Klares, sauberes Wasser, alles, was man sich erträumt hat. Und eine Strandbar mit kostenlosen Drinks, die wir ja nach dem Essen brauchten 😉

Der Havana Club 7 Años

Und da wir ja in Cuba sind, gab es bei den Freigetränken nicht nur irgendwelchen Rum, sondern gleich den 7 Años. Und selbst als der alle war, gab es immer noch den Reserva, beides hochqualitativer Rum, der uns viele Probleme hat vergessen lassen… 😀

Eine Tanzshow der Extraklasse

Wer Animation aus Hotels z.B. im Mittelmeerraum kennt – ich empfehle euch die Dokumentation „7 Tage … unter Animateuren!“, hier in der ARD Mediathek – der weiß, welches Niveau einen erwarten kann.

Dass es in cubanischen Hotels zwar auch klassische Animationssachen gibt, ist klar. Aber schon das Amphitheater im Hotel macht klar: Cuba ist nicht woanders, hier wird jetanzt! Jeden Abend gibt es eine Tanzshow. Und da die Cubaner gerne tanzen, ist es nicht wie mit dem Hotel-Essen oder der Service-Geschwindigkeit. Hier wird hervorragend getanzt, einfach weil gerne getanzt wird. Die Tänzer sind alle klasse ausgebildet und verfügen über ein unglaubliches Repertoire, gibt es doch für 7 bis 14 Tage jeden Abend ein 90-minütiges Programm.

Was kostet das Melia Las Dunas?

All inclusive bekommt man ein Zimmer im Januar ab 134,- Euro für 2 Personen. Zum Vergleich: dafür bekommt ihr zum gleichen Datum auch ein echtes 5-Sterne-Hotel in München (Hyperion, 84,- bis 119,- Euro). Nicht All inclusive, aber für 50,- Euro Preisdifferenz Cuba-München kann ich sogar auf Münchens teurem Pflaster gut essen gehen.

Essen in Trinidad – man kann auch in Cuba lecker und gut essen

Dass es in Cuba auch besser geht, was Service und Essen angeht, haben wir direkt davor erlebt. Bevor wir in die Cayos gefahren sind, waren wir in Trinidad, in einer wunderschönen Casa, eingerichtet, um zu träumen, mit Frühstück, nach dem man sich die Finger leckt. Abends waren wir in Paladares essen, deren Preis-Leistungs-Verhältnis einfach unglaublich war. Für solches Essen und auch die zuvorkommende Bedienung muss man in Berlin oder München ein Vermögen ausgeben. Warum schreibe ich das? Um zu beweisen, dass es eben auch geht in Cuba mit dem guten Essen und dem persönlichen Service.

Warum ist das Niveau der Hotels so unterirdisch?

Ein belauschtes Gespräch zwischen einem Touristen und einer Angestellten beleuchtet dann auch die Hintergründe der Misere: der monatliche Lohn der Cubanerin von ca. 40 Euro im Monat reicht gerade mal, um sich eine Hose zu kaufen, mehr ist nicht drin neben den fixen Kosten des Lebens. Da ist die Versuchung natürlich groß, dort etwas zu nehmen, wo reichlich vorhanden ist: am Arbeitsplatz. Das bedeutet konkret, die kubanischen Arbeiter haben zwei Geldquellen (neben dem spärlichen Lohn):

  • Trinkgelder
  • Verkauf der Ressourcen (Öl, Fleisch, Seife etc.)

Das Hotel, ein Freemium-Model

Die Hotels in den Cayos sind alle All-Inclusive. Eigentlich müsste daher alles, was anfällt, im Preis enthalten sein. Gegeben die Situation, dass das Durchschnittseinkommen der Cubaner näher an einem deutschen Stundenlohn als einem Monatslohn ist, versucht natürlich jeder, der kann, die Touristen anzuzapfen, so dass zumindest ein gewisser Druck besteht, doch einiges an Trinkgeld dort zu lassen.

Wo man Trinkgeld generieren kann

Dass die Kellner, die Tänzer, die Zimmermädchen und das Barpersonal Trinkgeld erwarten, ist schon klar. Aber der Run auf die Trinkgelder treibt auch einige besondere Blüten: Die Liegen am Strand werden von einer Person mit einem Handfeger geputzt (falls unter Umständen 3 Sandkörner darauf sein könnten) und er breitet sogar noch die Handtücher auf der Liege aus. Daraufhin bekommt er normalerweise einen CUC als Trinkgeld. Wenn man sich das mal durchrechnet, kann er so lässig 30-40 CUC verdienen, steuerfrei und pro Tag: also jeden Tag 1x sein Monatsgehalt zusätzlich.

Die Preisverderber: Kanadier, Amis und Russen

Nun ist das Hotel offenbar ein Ballerman für Kanadier, Amis und Russen. Die machen den letzten Service kaputt, indem bei jeder Bestellung eines Drinks Trinkgeld auf den Tisch gelegt wird. Da gewöhnen sich die Kellner dann natürlich dran und erwarten das von allen Gästen.

Das führt dann dazu, dass mitreisende Deutsche mir erzählten, es sei sogar noch schlimmer als in Ägypten mit den Trinkgeldern. Um mal wieder TripAdvisor zu zitieren:

  • „Nachdem wir Trinkgeld im Zimmer hinterlegt hatten, sah unser Zimmer besonders gut aus und wir hatten frische, schöne Handtücher.“
  • „Die Aufmerksamkeit des Servicepersonal stieg aber mit der Höhe des Trinkgeldes!!!“

Dass es auch anders geht, zeigt die Dominikanische Republik. Dort verdienen die Kellner auch nur an Trinkgeldern, sind aber ausgesprochen freundlich. Man erwartet nicht, Trinkgeld zu bekommen, sondern verdient es sich – das ist sicherlich eine Frage des Hotelmanagements.

Verkauf der Ressourcen

Der andere Weg, zu Geld zu kommen, ist es, hoteleigene Ressourcen zu verkaufen. So wird bei Tisch zwar das Wasser aus Ciego-Montero-Flaschen eingefüllt. Diese sind allerdings alt und mit original cubanischem Leitungswasser befüllt. Die echten Flaschen, die das Hotel geliefert bekommt, werden woanders weiterverkauft. Olivenöl wird durch einfaches Öl ersetzt, gutes Fleisch etc. wird weiterverkauft, bevor es auf das Buffet kommt. Früchte am Buffet werden zuerst an die Touristen gegeben, die sie mit Trinkgeldern bezahlen.

Was übrig bleibt, ist natürlich nicht mehr eines 5-Sterne-Hotels würdig. Nichtsdestotrotz: aus der individuellen Perspektive eines Mitarbeiters des Hotels ist das alles logisch. Nachhaltig ist das natürlich nicht, wie auch die aktuellen Touristenstatistiken in Cuba belegen: nach dem Cuba-Boom kommt die Ernüchterung.

Was wir nicht geschafft haben: Die Deutsche Botschaft

Als wir im Oktober im Melia waren, gab es leider nicht genug Diesel auf der Insel – ihr wisst schon, der Trump!!! Wir sind also sehr viel später aus dem Hotel abgeholt worden als geplant. Wenn ihr euch sagt: ok, dann hat man länger Zeit im Hotel, dann gebe ich euch bedingt recht – ich habe auch ausgiebig an meinem Rumpegel gearbeitet 😉 Aber wir wollten abends zum Botschaftsempfang zum Tag der Einheit. Diesen haben wir natürlich verpasst. Zum Glück hatten wir unseren Flug nach Berlin erst am nächsten Tag, sonst hätten wir den glatt verpasst.

Fazit – nie wieder Melia Las Dunas, nie wieder Cayos, nie wieder diese Abhängigkeit von einer Location!

Cubanews.de am Strand von Santa Maria

Während ich das schreibe, habe ich immer noch das blaue Armband von Melia Las Dunas um mein Handgelenk, mit dem man dort Essen und Trinken bekommt. Und kurzfristig hatte ich auch den Gedanken: ich könnte eigentlich heimlich noch ein paar Tage dortbleiben, am Strand schlafen, irgendwie wäre das schon gegangen, ist ja schließlich immer noch warm in Cuba…
Mit dem Band hätte ich mich dann durchfressen können. Aber dann dachte ich mir: wenn ich mich weiterhin von diesem „Essen“ ernähren muss, dann hätte irgendwann mein Magen-Darm-Trakt aufgegeben, Montezuma lässt grüßen! Nur von Rum wird der Mensch halt auch nicht glücklich. Also: was auch immer ich kostenlos bekommen hätte mit dem Band, mein Blick geht nach Havanna, wo ich endlich wieder richtig leckeres Essen bekomme!!!

Um es in einem Satz zu sagen: der Tourist geht so lange zum Buffet, bis er bricht. Ihr glaubt mir nicht? Hier noch zwei Zitate aus TripAdvisor:

  • „[Mit der] Hygiene nimmt man es auch nicht so genau. Vier Tage übelster Durchfall waren nicht sehr erfreulich.“
  • „Was soll man sagen, man kann an jeder schlechten Tankraststätte besser essen als da. Nach 2 Tagen übelster Magen Darm, Tochter musste sich in der Lobby übergeben. Die Buffet Restaurants ohne Worte.“

Andere Ressorts

Sieht es denn in anderen Ressorts besser aus? Nein, das Melia Las Dunas gehört wirklich zu den besten, zumindest in Cayo Santa Maria. Deshalb würde ich euch immer empfehlen: sucht euch schöne Casas Particulares, esst in guten Restaurants, All inclusive ist auf Cuba einfach keine Lösung.

Es gibt auch gute Bewertungen…

Und um das nicht zu verschweigen: vielleicht bin ich zu anspruchsvoll, zu verwöhnt und erwarte, dass ich für so viel Geld mehr bekomme, es gibt auch viele gute Bewertungen für das Hotel – und das sind keine gekauften, die sind echt. Wer also einen starken Magen hat und nicht so anspruchsvoll ist wie ich, der findet in den Cayos einen wunderbaren Ort mit dem schönsten Strand der Welt vor!

So, jetzt ist es an euch: was für Erfahrungen habt ihr denn gemacht mit cubanischen Hotels, den Cayos oder gar dem Melia Las Dunas? Schreibt einen Kommentar oder sendet mir eine Email!

Saludos, inzwischen wieder in Berlin
Euer Dietmar

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